CMAS-Kurse
TAUCHCENTER DORTMUND
Training Record CMAS 1 Stern
2. Theoretische Ausbildung
Die Theorieprüfung soll mittels einer schriftlichen Prüfung erfolgen, in begründeten Einzelfällen kann die Prüfung auch mündlich erfolgen. In diesem Fall muss der Tauchlehrer ein schriftliches Protokoll zur Prüfung anfertigen.
Praktische Ausbildung im Pool oder im begrenzten Freiwasser
Die Anzahl der Poollektionen ist dem Tauchlehrer freigestellt. International Aquanautic Club empfiehlt die Durchführung von wenigstens 2 Poollektionen (à ca. 45 Minuten), damit eine ausreichende Übungsphase sichergestellt ist. Jegliche Überforderung (z.B. zu viele Übungen) ist zu vermeiden.
TAUCHCENTER DORTMUND
Training Record CMAS **
Theoretische Ausbildung
Der Teilnehmer muss ausreichendes Wissen aufweisen, insbesondere bzgl. der nachstehend angeführten Themen, so dass er Tauchgänge mit einem mindestens ebenso weit ausgebildeten Tauchpartner planen und ausführen, Vorsorge für Notfälle sowie Maßnahmen bei eingetretenen Notfällen treffen kann. Die Ausbildung kann wahlweise in Form von Theorieunterricht oder per Selbststudium absolviert werden. Im Falle des Selbststudiums werden die Punkte 2.1 bis 2.7 mit dem Hinweis auf „Selbststudium“ durchgestrichen.
- Allgemein: Wiederholung/Vertiefung aller Theorieinhalte aus dem Bereich CMAS*/International Aquanautic Club Open Water Diver.
- Tauchausrüstung: Weitergehende Kenntnisse zu Atemregler, DTG mit und ohne Reserveschaltung, Instrumente zum Tauchen inkl. Tauchcomputer, Tariersysteme, Tauchbekleidung, Grundlagen der Bedienung von Kompressoren.
- Tauchphysik: Gasgesetze beim Tauchen, insbesondere die Gesetze von Henry und Guy-Lussac, Licht/Optik, Schall/Akustik, Wärme.
- Tauchmedizin: Gewebearten/Kompartimente, Anatomie von Körper- und Schädelhöhlen, Grundlagen von Anatomie und Physiologie des Herz-Kreislauf-Systems, Vergiftungen durch Atemgase, Überdruck-/Unterdruckbarotrauma, Tiefenrausch und Dekompressionserkrankung, thermische Schäden und Schock.
- Tauchpraxis: Tauchgangplanung, -vorbereitung und -besprechung, Gruppenführung (eines Partners), Orientierung mit und ohne Kompass, Tauchen bei erschwerten Bedingungen (z.B. Nacht, Strömung), Atemtechniken, Bestimmung der richtigen Bleimenge, Notfallprozeduren, Verhalten bei allgemeinen Problemen, z.B. Partnerverlust.
Praktische Ausbildung und Prüfung mit ABC-Ausrüstung
Der Teilnehmer muss in der Lage sein, die folgenden praktischen Fertigkeiten auszuführen:
- 45 Sekunden Zeittauchen unter stetiger Ortsveränderung (etwa 10 Meter).
- 30 Meter Streckentauchen ohne oder 25 Meter mit Neoprenjacke und -hose.
- 7,5 Meter Tieftauchen im Freigewässer.
- 40 Minuten Zeitschnorcheln unter Zurücklegung einer Strecke von wenigstens 1.000 Meter, davon je zehn Minuten in Brustlage, Seitenlage, Rückenlage und mit nur einer Flosse.
- 100 Meter Schnorcheln zu einem Gerätetaucher, der auf fünf Meter Tiefe liegt, transportieren des Gerätetauchers an die Wasseroberfläche und 100 Meter an der Wasseroberfläche, je 50 Meter mit unterschiedlichen Transportgriffen
- Regelgerechtes Springen mit kompletter DTG-Ausrüstung aus einer Höhe von 0,5 Meter ins Wasser.